Wanduhr und Kalenderblätter symbolisieren die Zeitumstellung 2026
Klare OrientierungSommerzeit- und Winterzeit-Termine 2026, einfache Merkregeln und Tipps gegen den Mini-Jetlag.

Kalender Zeit

Zeitumstellung 2026: Termine und Eselsbrücken

Zweimal im Jahr stellt sich die gleiche Frage: vor oder zurück? Hier findest du die genauen Termine für die Sommer- und Winterzeit 2026, einfache Eselsbrücken, die du dir wirklich merkst, und Tipps, wie dein Körper die Umstellung möglichst locker wegsteckt.

Jedes Jahr im März und im Oktober taucht sie wieder auf: die Frage, ob die Uhr jetzt vor- oder zurückgestellt wird. Auch 2026 gibt es dafür wieder zwei feste Termine, an denen ganz Deutschland und die gesamte EU gemeinsam die Uhrzeit umstellen. Anders als der Beginn der Jahreszeiten, der sich nach dem Stand der Sonne richtet, folgt die Zeitumstellung keinem astronomischen Rhythmus, sondern einer politischen Regelung aus den 1980er-Jahren. Wer sich die Termine und die Richtung trotzdem nie merken kann, findet hier nicht nur die genauen Daten für 2026, sondern auch ein paar Eselsbrücken, mit denen du garantiert nie wieder falsch stellst.

Zeitumstellung 2026: Die Termine im Überblick

2026 gibt es wie gewohnt zwei Umstellungstermine. Die Sommerzeit beginnt in der Nacht von Samstag, den 28. März, auf Sonntag, den 29. März 2026: Um 2:00 Uhr morgens werden die Uhren eine Stunde vorgestellt, sodass es plötzlich 3:00 Uhr ist. Diese Nacht ist damit eine Stunde kürzer als sonst. Die Winterzeit kehrt dann in der Nacht von Samstag, den 24. Oktober, auf Sonntag, den 25. Oktober 2026 zurück: Um 3:00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt, es ist dann wieder 2:00 Uhr. Diese Nacht ist entsprechend eine Stunde länger. Beide Termine liegen jeweils am letzten Sonntag im März beziehungsweise im Oktober – eine Regel, die seit vielen Jahren europaweit einheitlich gilt und sich deshalb auch für 2026 problemlos vorausberechnen lässt.

UmstellungDatum 2026Richtung
Sommerzeit-Beginn29. März, 2:00 UhrUhr 1 Stunde vor auf 3:00 Uhr
Winterzeit-Beginn25. Oktober, 3:00 UhrUhr 1 Stunde zurück auf 2:00 Uhr

Vor oder zurück? Die einfachste Eselsbrücke

Die bekannteste Merkregel stammt eigentlich aus dem Englischen, funktioniert aber auch auf Deutsch hervorragend: „Im Frühling nach vorne, im Herbst zurück.“ Im März, wenn der Frühling beginnt, wird die Uhr also vorgestellt, im Oktober, wenn der Herbst schon fortgeschritten ist, wieder zurück. Wer es sich lieber bildlich merkt, denkt an die Gartenmöbel: Im Frühjahr stellst du sie nach draußen – die Uhr wird also ebenfalls „nach vorne“, also vorgestellt. Im Herbst räumst du die Möbel wieder rein, und genauso wandert auch die Uhr wieder zurück. Eine dritte Variante orientiert sich an der Jahreszeit selbst: Die Sommerzeit bringt uns abends länger Helligkeit, deshalb wird die Uhr im Frühjahr vorgestellt, damit die Sonne abends länger steht. Im Herbst, wenn es ohnehin früher dunkel wird, holt die Winterzeit die verlorene Morgenstunde wieder zurück.

Merksatz zum Mitnehmen: Sommerzeit beginnt im März – die Uhr wird vorgestellt. Winterzeit beginnt im Oktober – die Uhr wird zurückgestellt. Wenn du dir nur einen Satz merkst, dann diesen.

Was die Zeitumstellung mit deinem Körper macht

Auch wenn es nur eine einzige Stunde ist, merken viele Menschen die Zeitumstellung deutlich. Das liegt daran, dass unsere innere Uhr, der sogenannte circadiane Rhythmus, sich an feste Licht- und Dunkelzeiten gewöhnt hat. Verschiebt sich der Tagesablauf plötzlich um eine Stunde, braucht der Körper einige Tage, um sich neu einzupendeln. Besonders die Umstellung im Frühjahr auf die Sommerzeit fällt vielen schwerer, weil dabei eine Stunde Schlaf schlicht wegfällt. Typische Begleiterscheinungen sind leichte Müdigkeit, eine kürzere Konzentrationsspanne oder ein Gefühl, das an einen kleinen Jetlag erinnert. Kinder und ältere Menschen reagieren dabei oft empfindlicher als der Durchschnitt, weil ihr Schlafrhythmus insgesamt weniger flexibel ist.

So kommst du gut durch die Umstellung

Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich der Mini-Jetlag der Zeitumstellung spürbar abmildern. Am besten beginnst du schon zwei bis drei Tage vorher, deine Schlafenszeit in kleinen 15-Minuten-Schritten in die passende Richtung zu verschieben, statt am Umstellungstag selbst hart umzuschalten. Ebenso hilfreich ist bewusstes Licht-Management: Morgens früh ans Fenster oder kurz nach draußen zu gehen, hilft der inneren Uhr, sich schneller neu zu takten. Und auch beim Koffein lohnt sich ein Blick auf die Uhrzeit, denn Kaffee oder Cola am späten Nachmittag verzögert die Anpassung zusätzlich.

Schrittweise verschieben

Geh in den Tagen vor der Umstellung jeweils 15 Minuten früher oder später ins Bett, statt die Stunde auf einen Schlag nachzuholen.

Morgenlicht nutzen

Tageslicht am Morgen stellt deine innere Uhr am zuverlässigsten auf die neue Zeit um.

Koffein früh einplanen

Verzichte am Umstellungswochenende auf Kaffee oder Cola nach dem frühen Nachmittag.

Wecker und Kalender stehen nebeneinander als Symbol für die Zeitumstellung
Zwei feste Termine im Jahr sorgen dafür, dass wir unsere Uhren regelmäßig neu stellen müssen.

Woher kommt die Zeitumstellung – und wird sie abgeschafft?

Eingeführt wurde die Zeitumstellung in Deutschland 1980, ursprünglich mit dem Ziel, durch mehr Tageslicht am Abend Energie zu sparen. Ob dieser Effekt tatsächlich eintritt, ist unter Fachleuten bis heute umstritten, und genau deshalb wird auf EU-Ebene seit einigen Jahren immer wieder über eine Abschaffung diskutiert. Ein endgültiger, für alle Mitgliedstaaten verbindlicher Beschluss steht jedoch weiterhin aus, sodass 2026 wieder ganz regulär umgestellt wird. Anders als bewegliche Termine, die sich – ähnlich wie beim Mondkalender – nach astronomischen Zyklen richten, ist die Zeitumstellung reine Verwaltungssache: Solange die aktuelle Regelung gilt, bleibt der letzte Sonntag im März und im Oktober der feste Fixpunkt im Kalender.

Fazit: Zwei Termine, ein einfacher Merksatz

Am 29. März 2026 wird die Uhr eine Stunde vorgestellt, am 25. Oktober 2026 eine Stunde zurück – mehr musst du dir für dieses Jahr eigentlich nicht merken. Mit der Eselsbrücke „im Frühling vor, im Herbst zurück“ hast du die Richtung für immer im Kopf, und mit ein wenig Vorbereitung übersteht auch dein Körper die kurze Umstellungsphase ohne größere Beschwerden. So bleibt von der Zeitumstellung am Ende nicht mehr als eine Stunde, die du entweder gewinnst oder verlierst – ganz ohne bösen Überraschungen.

Wann ist die Zeitumstellung auf Sommerzeit 2026?

Die Sommerzeit beginnt in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2026. Um 2:00 Uhr werden die Uhren eine Stunde vorgestellt, es ist danach direkt 3:00 Uhr.

Wann wird 2026 auf Winterzeit zurückgestellt?

Die Winterzeit startet in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026. Um 3:00 Uhr werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt, es ist danach wieder 2:00 Uhr.

Wie merke ich mir, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird?

Am einfachsten mit dem Satz „im Frühling vor, im Herbst zurück“. Im März wird die Uhr also vorgestellt, im Oktober zurückgestellt – die Richtung bleibt jedes Jahr identisch.

Wird die Zeitumstellung 2026 abgeschafft?

Nein. Auf EU-Ebene wird eine Abschaffung zwar diskutiert, ein verbindlicher Beschluss für alle Mitgliedstaaten fehlt bislang aber weiterhin, sodass 2026 ganz normal umgestellt wird.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026 · Angaben ohne Gewähr · Titelbild: KI-generiert.

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